Die letzten Monate standen für Tommy Engel im Zeichen der Jubiläen. Es galt, den 60. Geburtstag und das 50-jährige Bühnenjubiläum mit einer Reihe von Konzerten angemessen zu feiern. Nun findet die Jubiläums-Tour am 28. August ihren Abschluss am Deutzer Tanzbrunnen - dort, wo sie im letzten Jahr auch begonnen hat. Viel Zeit zum Verschnaufen hat Tommy sich nicht gegönnt. Nur wenige Tage kreuzte er mit seinem Boot durch niederländische Gewässer, bevor er nun neue Projekte in Angriff nimmt.
Mit Hochdruck wird an den nächsten Konzertterminen und einer neuen CD gearbeitet, die im Herbst erscheinen soll. All´ das geht Tommy mit einer neuen Band an, in der aber dennoch einige Positionen in bekannter Besetzung erhalten bleiben.
An den Tasten ist natürlich weiterhin Jürgen Fritz dabei, Pianist, Komponist und langjähriger musikalischer Leiter der Tommy Engel Band. Ebenfalls an Bord bleibt Elke Schlimbach, die seit vielen Jahren im Background den unverwechselbaren Klang der Gesangs-Parts mit prägt. Neu dabei sind Pit Hupperten (Gitarre und Gesang), Alex Olivari (Gitarre und Gesang), Heiko Braun (Drums & Percussion) und Hans Maahn (Bass).
Pit Hupperten, gebürtiger Leverkusener (ävver dat mäht jo nix), feierte seine umjubelte Bühnenpremiere im Alter von fünf Jahren bei der Hochzeit seiner Cousine. „A Star was born“, der im Lauf der Jahre neben seinem Job als Bandleader und Frontmann der „Allerwertesten“ auch immer mal wieder in anderen Projekten mitwirkte. So zum Beispiel mit unterschiedlichen Formationen als Support bei Al Jarreau, Marla Glenn, der Manfred Mann’s Earth Band, Venice, Sasha und Guildo Horn.
Auch Alex Olivari hat auf der Bühne und im Studio in den vergangenen Jahren schon mit vielen namhaften Musikern zusammengearbeitet. Darunter sind Bap, Barbara Dennerlein, die WDR Big Band, Guildo Horn, die Kelly Family, Simon Stockhausen, Gloria Gaynor, Bobby Kimball (Toto), Spencer Davis, Jennifer Rush, Pete Erskine, Vince Mendoza – und Pit Hupperten.
Wenn Drummer Heiko Braun auf seiner Homepage schreibt, Schlagzeuger seien in Bands dazu da, „den Bassisten zur Probe abzuholen, ihn zu waschen, anzuziehen und dann so laut zu spielen, dass man ihn nicht hört“, verkauft er seine musikalischen Fähigkeiten natürlich deutlich unter Wert. Tatsächlich hat der gebürtige Aachener schon mit bekannten Formationen und Interpreten wie den Rednex, Xavier Naidoo, Melissa Graham, Guildo Horn, Rod Stewart und Take That gespielt.
Hans Maahn wird die aufopferungsvolle Betreuung durch Heiko Braun wohl nicht in Anspruch nehmen müssen - Maahn kommt sehr gut selbst parat. Seit vielen Jahren schon ist der Bruder von Wolf Maahn als Bassist, Produzent und Komponist erfolgreich. Hans Maahn war unter anderem festes Mitglied der Band Hölderlin, Gründer der Band Kowalski, arbeitete intensiv mit Gianna Nannini zusammen und spielte 2009 bei der Live-Ur-Aufführung des "Sgt. Pepper"-Albums der Beatles in Hamburg sowie auf dem "Amiche per l'abruzzo"-Konzert in Mailand (mit Gianna Nannini) für die Opfer des Erdbebens in den Abruzzen.
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