Flora Köln: Verleihung der VdK-Plakette für vorbildliches barrierefreies Bauen

Denkmalschutz, Barrierefreiheit und besondere Architektur – all diesen Vorgaben wollte KölnKongress bei der Generalsanierung der Flora gerecht werden. Dies ist vorbildlich gelungen, findet der Sozialverband VdK NRW und zeichnete die Flora mit der Plakette „Unseren Dank dem Bauherrn“ im Rahmen einer Ehrung am 17. April 2018 aus. 

„Ein Ort für alle Kölnerinnen und Kölner!“ sollte die Flora werden und dass das gelungen ist bestätigen uns die vielen positiven Rückmeldungen, die uns seit der Wiedereröffnung vor allem von Personen erreicht haben, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind.  Die Auszeichnung mit der VdK-Plakette belohnt uns jetzt noch einmal für unsere Bemühungen.

 

Mit vereinten Kräften hat KölnKongress zusammen mit der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Frank Höller, dem geschäftsführenden Betriebsleiter der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln und den Stuttgarter K+H Architekten geschafft, Denkmalschutz, Barrierefreiheit und besondere Architektur zu verbinden. Alle Elemente, die die Nutzung des Gebäudes für Menschen mit Einschränkungen verbessern, sollten sozusagen „unsichtbar“ in die Architektur integriert werden. Sowohl bei den rollstuhlgerechten Zu- und Aufgängen zu allen Räumen (u.a. in Form von Aufzügen) als auch bei den taktilen Blindenleitsystemen am Boden und in Form von Handlaufmarkierungen ist dies hervorragend gelungen. Genauso wie bei der kontrastreichen Gestaltung zur besseren Raumerkennung bzw. Erkennung der Treppenstufen. Für Gäste mit reduziertem Hörvermögen wurde im Festsaal eine Induktionsanlage installiert. Seit Sommer 2017 kann auch das Gartenlokal „Dank Augusta“ über eine 112 Meter lange Rampe barrierefrei erreicht werden. Diese fügt sich harmonisch in die Parkumgebung ein und überwindet 2,57 Meter. 

 

Seit 1984 verleiht der Sozialverband VdK - Landesverband NRW eine Auszeichnung für Barrierefreiheit an Einrichtungen und Unternehmen, die sich in besonderer Form für die Interessen und Belange behinderter Menschen stark machen. Um Bauherren ein verstärktes Problembewusstsein und einen Anreiz zum barrierefreien (Um-)Bau zu schaffen, wurde die Plakette „barrierefrei erbaut“ ins Leben gerufen. Voraussetzung zur Verleihung dieser Plakette ist eine vorherige Besichtigung des Objekts mit positiver Beurteilung. Die Beurteilungskriterien orientieren sich an DIN-Normen, fordern aber auch eigene, individuelle Gestaltungslösungen der Bauherren und Architekten. 

 

Auf dem Bild zu sehen v.l.n.r.: Jutta Kirberg (Kirberg Catering Fine Food GmbH), Thomas Zander (Geschäftsführer Sozialverband VdK NRW), Petra Rinnenburger (geschäftsführende Betriebsleiterin Gebäudewirtschaft der Stadt Köln) und Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress GmbH). © Kirberg Catering Fine Food GmbH