Tag des offenen Denkmals: Die Bastei und der Gürzenich präsentieren sich am Sonntag, den 9. September 2018 von 11 bis 18 Uhr der Öffentlichkeit

Nutzen Sie die Gelegenheit, Die Bastei und den Gürzenich Köln mit ihrer historischen Architektur, der spätgotischen Fassade, ihrer wechselvollen Geschichte und den wunderschönen Ausblicken zu besuchen.

Tag der offenen Tür

Anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ öffnen am Sonntag, den 9. September 2018 von 11 bis 18 Uhr auch die KölnKongress-Locations Die Bastei und der Gürzenich Köln ihre Türen.

 

Die Bastei – ein architektonisches Kleinod erhebt sich weit ausladend über den Rheinbogen. Schon von weitem besticht das denkmalgeschützte Gebäude durch seine außergewöhnliche Form. Einst war das Gebäude – ursprünglich ein aus der Ufermauer heraustretender Eckturm – ein Teil der mittelalterlichen Festungsanlagen rund um Köln. Ab 1921 beschäftigte sich der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn mit dem inzwischen ungenutzten Gebäude. Nach seinen Plänen wurde die Bastei, so wie man sie heute kennt, im expressionistischen Stil erbaut und 1924 feierlich eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört und in den 50ern nach alten Plänen und unter demselben Architekten wiederaufgebaut. Heute genießen die Gäste den Rundumblick über den Rhein und auf die Kölner Skyline - Sie sind herzlich eingeladen, es ihnen gleich zu tun!

Die Bastei eignet sich besonders für Empfänge, Firmen-Events, Hochzeiten oder auch Vereinsveranstaltungen für 80 bis 180 Personen.

 

Der Gürzenich Köln – in Köln auch „Gute Stube Kölns“ genannt, ist Kölns traditionsreicher Veranstaltungsort: 1447 wurde er als städtisches Tanz- und Kaufhaus errichtet und im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Nach Plänen von Karl Band und Rudolf Schwarz entstand 1952 bis 1955 das Gürzenich-Ensemble unter Einbindung der Kriegsruine und Gedenkstätte Sankt Alban. Die spätgotischen Umfassungsmauern des Gürzenich wurden mit moderner Architektur der 50er Jahre bewusst kontrastierend verbunden. Unter weitgehender Wahrung und konservatorischer Behandlung der denkmalgeschützten Bausubstanz erfolgte 1996 bis 1997 die Restaurierung, Modernisierung und Erweiterung des Gürzenich zum Veranstaltungszentrum. Der Gürzenich ist heute nach dem Rathaus der wichtigste mittelalterliche Profanbau Kölns. Gleichzeitig ist das Bauensemble Gürzenich-St. Alban eines der qualitätvollsten 1950er-Jahre-Denkmäler der Stadt. Heute bildet er den würdigen Rahmen für stilvolle Feierlichkeiten, Tagungen, Konzerte und Karnevalsveranstaltungen. Die Kölner lieben „ihren“ Gürzenich – überzeugen Sie sich selbst davon, warum! 

Die sechs charakteristischen Räume unterschiedlicher Größe bieten einen hervorragenden Rahmen für stilvolle Feierlichkeiten, Kongresse, Tagungen und gesellschaftliche Ereignisse für 100 bis zu 1.338 Personen. 2.500 qm Ausstellungsfläche in den beiden großzügigen Foyers bieten Raum für kongressbegleitende Ausstellungen.