Türen auf bei KölnKongress

Gleich drei KölnKongress-Locations öffneten ihre Türen anlässlich des diesjährigen „Tags des offenen Denkmals“, am 9. September 2018. Zum 25. Mal fand dieser bundesweit unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ statt und konnte insgesamt 3,5 Millionen Besucher zählen, die die rund 8.000 historischen Bauten, Parks und archäologische Stätten deutschlandweit besuchten.

In Köln wurden rund 50.000 Besucher gezählt – davon besuchten allein 9.500 DIE BASTEI, die FLORA KÖLN und den GÜRZENICH KÖLN, die alle drei von KölnKongress vermarktet werden. Vor allem DIE BASTEI war extrem gefragt: 6.500 Besucher nutzten die Gelegenheit sich bei herrlichem Wetter den Riphan-Bau auch einmal von Innen anzuschauen und von dort das Rheinpanorama zu genießen. Die FLORA KÖLN besuchten 1.800 Gäste und den GÜRZENICH KÖLN 1.600. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie groß das Interesse der Kölner an den historischen Gebäuden der Stadt ist – wir waren überwältigt von dem großen Besucherandrang“, so KölnKongress Geschäftsführer Bernhard Conin. 

 

Nicht nur am „Tag der offenen Tür“: die drei Event-Locations, die unterschiedlicher nicht sein können beeindrucken mit ihrer individuelle Atmosphäre.

DIE BASTEI, gegenüber des Rheinparks gelegen mit Rundumblick über Altstadt, Dom und die Rheinbrücken, war einst Teil der mittelalterlichen Festungsanlagen und erhebt sich weit ausladend über dem Rheinbogen. Nach Plänen des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn wurde die Bastei 1924 als Restaurant eröffnet. Lange Zeit galt sie als das „eleganteste Restaurant“ des Rheinlandes. 1943 zerstörten Bomben viele Teile Kölns, der Dom wurde stark getroffen und auch die Bastei wurde zerstört. Wenige Jahre später erfolgte ihr Wiederaufbau und im Dezember 1958 wurde die Bastei in ihrer alten Form wiedereröffnet. Prominente Gäste wie Romy Schneider gaben von da an der Bastei ihren einstigen Glanz zurück.

 

Der GÜRZENICH KÖLN: Kölns traditionsreichster Veranstaltungsort, Deutschlands älteste Kongress-Location. Heute ist der Gürzenich nach dem Rathaus der wichtigste mittelalterliche Profanbau Kölns. Gleichzeitig ist das Bauensemble Gürzenich-St. Alban eines der qualitätvollsten 1950er-Jahre-Denkmäler der Stadt. 

1447 wurde der Gürzenich als städtisches Tanz- und Kaufhaus errichtet und im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Nach Plänen von Karl Band und Rudolf Schwarz entstand 1952 bis 1955 das Gürzenich-Ensemble unter Einbindung der Kriegsruine und Gedenkstätte Sankt Alban. Die spätgotischen Umfassungsmauern des Gürzenich wurden mit moderner Architektur der 50er Jahre bewusst kontrastierend verbunden. Unter weitgehender Wahrung und konservatorischer Behandlung der denkmalgeschützten Bausubstanz erfolgte 1996 bis 1997 die Restaurierung, Modernisierung und Erweiterung des Gürzenich zum Veranstaltungszentrum.

Sechs charakteristischen Räume unterschiedlicher Größe bieten einen hervorragenden Rahmen für stilvolle Feierlichkeiten, Tagungen, Konzerte und Karnevalsveranstaltungen für 100 bis zu 1.338 Personen. 2.500 qm Ausstellungsfläche in den beiden großzügigen Foyers bieten Raum für kongressbegleitende Ausstellungen.

Die FLORA KÖLN, Palais im Park: der traditionsreiche Prachtbau liegt mitten im Botanischen Garten, seine Geschichte ist geprägt vom wechselvollen Zeitgeschehen der vergangenen 150 Jahre. Heute ist die Flora die feine Adresse für gesellschaftliche Veranstaltungen, Tagungen und private Familienfeiern in Köln.

 

Das historische Gründerzeitgebäude wurde 1864 eröffnet, im 2. Weltkrieg stark zerstört und nach mehreren Renovierungen in Anlehnung an die ursprüngliche Form 2014 feierlich wiedereröffnet. 

Die Flora erhielt ihr gekreuztes Tonnendach wieder, dessen Highlight der neu geschaffene elegante Dachsalon mit einladender Dachterrasse ist. Zudem wurde die historische Saaldimension des stilvollen Festsaals durch Freilegung der vorhandenen Gusselemente wiederhergestellt. Mit Blick in die Anlagen des botanischen Gartens bieten das Bistro, die Orangerie und der Parksalon im neuen gläsernen Anbau Platz für individuelle Veranstaltungsformate. Zu den wichtigsten Veränderungen gehört die Ausbildung eines großzügigen Haupteinganges mit attraktivem Foyer für exzellente Empfänge. Auch die höchsten Ansprüche des barrierefreien Bauens wurden in der Flora perfekt umgesetzt.

 

KölnKongress sorgt seit Jahren im Auftrag der Stadt Köln mit großem Engagement für die Instandhaltung und Pflege unter anderem dieser historischen Gebäude. Zum Portfolio gehören zudem der Tanzbrunnen Köln mit seinem Theater und der Open-Air-Bühne sowie die Rheinterrassen, der km 689 Cologne Beach Club, die ZooLocation, und die Congress-Centren der Koelnmesse.

Weitere Informationen zu den einzelnen Räumlichkeiten finden Sie unter www.koelnkongress.de